Gesellschaftliche Verantwortung

Die Stiftung Sozialer Protestantismus leistet einen wesentlichen Beitrag zur Arbeit unserer Evangelischen Kirche, indem sie ihre sozialethische Tradition bekannter macht. Sie leistet aber auch einen wichtigen Beitrag zum Wohl unserer Gesellschaft, indem sie mithilft auf die großen Orientierungsfragen unserer Zeit und die damit verbundenen konkreten Herausforderungen Antworten zu finden.
Landesbischof Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm

Die Stiftung

Auftrag und Zweck

Die Stiftung ist 2004 mit dem Ziel gegründet worden, mit Unterstützung und Beteiligung von Vertretern aus Kirche, Politik, Wirtschaft und Arbeitswelt die Ziele des Sozialen Protestantismus aufzunehmen und umzusetzen.

Die Stiftung tritt an, um

  • den Protestantismus in seiner sozialen Ausprägung in Kirche und Öffentlichkeit neu zu beleben
  • nachhaltige Beiträge zur sozialen Gestaltung von Arbeitswelt und Gesellschaft zu entwickeln und
  • den gegenwärtigen Umbrüchen in Wirtschaft und Gesellschaft mit dem Verständnis evangelischer Sozialethik zu begegnen und die Zukunft aktiv mitzugestalten.

Satzungsgemäßig wird der Stiftungszweck realisiert durch die Förderung von Bildungsmaßnahmen, Forschungsarbeiten, Praxisprojekten, ergänzender Studienbegleitung und Publikationen.

Mit der Betonung der sozialethischen und gesellschaftspolitischen Bildungsarbeit als einer Traditionslinie des Sozialen Protestantismus knüpft die Stiftung an die Arbeit der Evangelischen Sozialakademie Friedewald an. Deren Trägerschaft hat sie 2012 übernommen.

Mit dem von der Stiftung vergebenen "Klaus-von-Bismarck-Preis" werden außerdem herausragende sozialethische Forschungsarbeiten und beispielhafte Maßnahmen gewürdigt.