Schwert und Streitaxt im Rittersaal

Der Rittersaal - Friedewalds kommunikativer Mittelpunkt


Der Rittersaal ist "Zentrum" des Schlosses und - neben dem Schlosskeller - sein kommunikativer Mittelpunkt. Er lädt ein zum Feiern und Genießen, aber auch zur Betrachtung der ausgestellten Erinnerungsstücke an die beinahe 700jährige Geschichte von Schloss Friedewald.

Gebaut 1582, erhielt im Verlauf einer dringend notwendigen Restauration des Schlosses der Rittersaal seine heutige, geradezu wohnliche Atmosphäre. Zentrum und Blickfang des Raumes ist neben dem Kamin sicherlich die Statue Heinrichs III., Graf zu Sayn (1206-1246).

kleines Bild oben: Der Kamin im Rittersaal, links das Standbild Heinrichs III.

Bild unten: Standbild Heinrichs III.


Heinrich III. war als frommer Christ, als gerechter und wohltätiger Regent bekannt. Dem heutigen Betrachter fällt jedoch zunächst seine überragende Größe von siebeneinhalb Fuß auf, wegen der er auch der "lange Heinrich" genannt wurde. Zudem muss Heinrich III. über kolossale Körperkräfte verfügt haben. Diese werden bezeugt durch den ebenfalls im Rittersaal ausgestellten Zweihänder Heinrichs - ein Schlachtschwert von achtundzwanzig Pfund Gewicht.


Der Rittersaal ist jedoch weit mehr als ein Austellungs- und Schmuckstück des Schlosses Friedewald.

Den feierlichen Höhepunkt einer Tagung bietet zweifellos ein Abend im Rittersaal. Ob stilecht an einer langen Tafel oder in lockerer Rund an Einzeltischen: ein rustikales Buffet bei Kaminfeuer wird sicherlich zu einer bleibenden Erinnerung.

In der Vergangenheit ist der Rittersaal zu einem kulturellen Treffpunkt der Region geworden. Regelmäßig fanden hier kulturelle Veranstaltungen wie Konzerte und Ausstellungen statt.